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PROJEKTE

Work in Progress:

Stille oder laute Zeitzeugen? 
Wenn Kunstwerke sprechen lernen.

Sie hingen in privaten Haushalten, in Museen, verweilten in Depots, lagerten sicher in Sammelmappen, verstaubt in Kisten oder auf alten Dachböden und überstanden so Jahrhunderte. Gezeichnet von der Zeit durch Sammlerstempel, handschriftliche Vermerke, Etiketten auf der Rückseite oder alte Restaurierungen, fungieren Kunstwerke seit jeher als Zeitzeugen.

 

Über diese Merkmale „sprechen“ die Kunstwerke zu uns und erzählen ihre ganz individuelle Geschichte. So gleicht keine Herkunftsgeschichte einer anderen.

 

Dabei geht es nicht nur um die verschiedenen Besitzverhältnisse. Kunstwerke erzählen von Verlust und Wertschätzung ebenso wie von politischer und gesellschaftlicher Vereinnahmung. Die Betrachtung von Kunst ist daher auch immer eine Auseinandersetzung mit Verantwortung, Erinnerung und Kontext.

 

Derzeit erarbeite ich unter dem Arbeitstitel "Stille oder laute Zeitzeugen? Wenn Kunstwerke sprechen lernen" eine Wanderausstellung, die sich aus der Sicht eines Kunstwerkes der Herkunftsgeschichte annähern will. Das Kunstwerk wird dadurch selbst zum Geschichtenerzähler.

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